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2 x Wange, 1 x Nasenspitze. #1

Für meine Freundin habe ich so viele Kose- und Spitznamen, täglich überlege ich mir neue Varianten ihres schönen Namens. Sie erfüllt mich, mein Leben und meine Familie. Sie hat meine Ideenlust und Kreativität neu entfacht, so stark entfacht, dass ich ab und zu nicht verwundert, sondern stolz auf mich bin. Sie hat soviel für mich getan, wenn sie wüsste! Sie gehört zu mir, ich bin nicht besitzergreifend, aber es ist mehr als verliebt sein. Mit ihr ist alles groß, extra-large, sehr sehr groß. Ich denke mir gerne Namen für sie aus, sie verdient es. Allerdings bestehen lediglich zwei Konsonanten in meinem Kopf. Ja, ich bin krank. Mir fällt es nicht leicht. Veränderung und Änderung ist etwas, das ich kann. Ich lasse mich nicht unterkriegen. Ich bin mein eigener Herr, bla bla bla. Natürlich ist mir Gesundheit wichtig, auch wenn ich ca. 27 Jahre zu spät auf diese achte und sogar Spaß dabei entwickelt habe. Es ist nie zu spät, nie zu spät anzufangen. Nur der Rahmen, in dem dies geschieht, hätte ein anderer sein dürfen. Stell’ dir vor, du findest deinen passenden Gegenpart. Ich kann es sagen, denn dessen bin ich mir, ohne vergleichen zu müssen, bewusst. Ich denke immer an dich. Ich denke an eine Zukunft für uns drei. Ich denke, wie schwer das wird. Ich weiß, was du sagen würdest, zu so einem Gedankengang von mir. Du hast Recht – ich weiß. Ich hoffe du kannst dir vorstellen, wie unsere gemeinsame Zukunft aussehen kann? Du hast einen liebenswerten Optimismus, ich kann den teilen, es ist aktuell nur schwer. Du bist so eine Seele, die helfen kann und will, ich bin so dankbar. Manchmal komme ich mir wie ein frisch verliebter junger Mann vor. Lass’ uns immer rumhängen, reden, Musik hören, chillen, kochen und keiner hat es je schwer. Hast du da vielleicht auch Lust drauf? Ein Doktor sagt etwas, was dich in Sekundenbruchteilen aus deiner schönen Welt reißt. Und mich in kurzfristige Perspektivlosigkeit stürzen lässt. Auch jetzt ist meine Freundin in meinen Gedanken, an erster Stelle, wie ich mir wünsche, sie müsste mein Schicksal nicht begleiten. Ich denke sie hat ihr eigenes Päckchen zu tragen. Dabei wollte ich ihr helfen, ich hätte es ihr abgenommen, das weiß ich. Ich war der festen Überzeugung, ich könne all meinen Freunden helfen und sie unterstützen. Einen Teil des Päckchens übernehmen. Scheinbar nicht wirklich, aber ich bereue es nicht. Gute Freunde sind wichtig, auch diese, die eine schwere Krankheit erfinden müssen. Die Beine schmerzen, das Laufen fällt schwer. Es liegt vieles schönes vor uns, ich falle nicht. Es wird sich lohnen, wir beide wissen das. Du mehr als ich, aber du wirst mich noch früh genug überzeugen. Danke schon mal. Ich möchte Spuren hinterlassen, wir beide sorgen für unser Vermächtnis. Dafür lohnt sich alles und wir werden für die Strapazen belohnt werden. Ich glaube nicht an einen Gott, aber es gibt Karma. Irgendwann werden wir dafür belohnt und du noch mehr, da du mir deine Seele und dein Herz öffnest. Ich möchte meine Gedanken festhalten. Für jetzt, für später. Vielleicht hilft mir eine Seite am Tag.

25.9.14 10:37, kommentieren

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